08.06.2016 Bericht aus dem Gemeinderat

Bericht über das kommunale Energiekonzept – Absage der Sitzung durch Formfehler –

Diesmal war es nur eine sehr kurze Sitzung, denn es wurde von der KM (Kauferinger Mitte) am Beginn zu Recht moniert, dass die Ladung gemäß der Geschäftsordnung nicht korrekt erfolgte. Es wurde nicht schriftlich sondern nur elektronisch geladen. Schriftlich ist in der gültigen Satzung vorgeschrieben. Es gab deshalb zwischen den anwesenden Verwaltungsvertretern eine kurze Aussprache über die Rechtslage, die dann in dem Beschluss des ersten Bürgermeisters endete: „Bevor alle Beschlüsse vom Landratsamt aufgehoben werden, weil keine gültige Ladung erfolgte, wird die Sitzung abgesagt.“ Die Sitzung mit gleicher Tagesordnung wird am 15.6.2016 nachgeholt. Einstimmig erfolgte die Bestätigung einer „dringenden Sitzung“.

TOP 2 wurde dennoch durchgeführt: Information über „EEA-erstes Audit“; Präsentation Frau Dr. König-Hofmann (EZA- Kempten).

EEA, der European Energy Award, wird in Kaufering gemäß dem beschlossenen Energiekonzept Kaufering von EZA durchgeführt. Damit ist Kaufering eine von 170 Gemeinden in Bayern (350 in der BRD), die daran teilnehmen. Es wird damit kontrolliert und gemessen, wie weit die beschlossenen Maßnahmen aus dem Energiekonzept umgesetzt und wirksam sind.

Unter den Kriterien wird bewertet:

·        die Entwicklung und Raumordnung (u. a. Leitbild, Bebauungspläne, Energiepläne),

·        die Situation der kommunalen Gebäude und Anlagen,

·        die Versorgung und Entsorgung,

·        die Mobilität – ÖPNV – Radverkehr – PKW-Verkehr,

·        die interne Organisation zum Energiethema (Energieteam, Zusammenarbeit Verwaltung – Bürgermeister – Bürger usw.) und

·        die Kommunikation und Kooperationen (Veröffentlichungen, Kindergärten, Schulen usw.).

Nach einer für die EU einheitlichen Punktebewertung hat Kaufering für das ersten Bewertungsjahr 2015 schon gute 47 % der Ziele erreicht. Bei 3 Kriterien liegt Kaufering über 50 %, die größte Schwäche liegt beim Kriterium „Kommunikation“.

Deshalb die Ziele für 2017:

Verbesserungen bei der Kommunikation und Kooperationen, beim kommunalen Energiemanagement, Einbeziehung der Bürger und der Sanierungsplanung öffentlicher Objekte.

 

 

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