Windenergie ist auch auf Kauferinger Flächen sinnvoll!

Im Westerholz gibt es Standorte, die der gesetzlichen 10H-Regelung entsprechen und somit jedem Investor erlauben, dort privilegierte Windräder zur Energiegewinnung zu errichten. Mit einer Nabenhöhe von rund 150-200 m sind diese nach ersten Schätzungen durchaus wirtschaftlich zu betreiben.
Um einen „Wildwuchs“ zu verhindern, können die betroffenen Gemeinden in Bayern Vorrangflächen zur Erstellung von Windkraftanlagen ausweisen. Das bedeutet, dass nur in diesen Vorrangflächen Windräder gebaut werden können. Das sichert den Gemeinden einen entscheidenden Einfluß auf Anzahl und Lage dieser Windräder. Es ist also wichtig, diese Vorrangflächen jetzt und sofort in unserem Gemeindegebiet durch einen entsprechenden Plan festzulegen.
Auch die Kooperation mit den Anreinergemeinden im Westerholz gibt einen Sinn: Gemeinsam kann eine konzentriete Fläche für Windernergie geschaffen werden, mit minimalem Eingriff in die Natur. Gemeinsam kommt man damit der autarken Energieversorgung näher. Die wirtschaftlich zu erzielenden Erträge können so manche Investition in den Gemeinden ermöglichen. Die Erschließungsstrassen sind im Westerholz weitgehend vorhanden, so dass nur wenig gerodet werden muß. Nach der Bauphase werden die dazu benötigten Flächen renaturiert. Manches Kind und vielleicht auch Erwachsener wird staunend die langsam laufenden Räder besichtigen.

Es sind mindestens 2 wahrscheinlich max. 4 Windräder in Nord-Südaufstellung möglich. Durch diese Anordnung wird die Blickachse Richtung Alpen nicht beeinträchtigt. Auch der Schattenwurf wird im Gutachten auf Zulässigkeit bewertet. Innerhalb des 10H-Gebietes soll besonders schützenswerter Baumbestand nicht überplant werden, ebenso Gebiete mit Bodenfunden oder Pflanzenschutz. Vogelschutz wird durch ein durchzuführendes Gutachten berücksichtigt.
Ehe Investoren auf die Idee kommen in unserem Wald Windkraftanlagen zu bauen und die Bürger der umliegenden Gemeinden zwar die Windräder im Wald stehen aber nichts von deren Ertrag haben, sieht die GAL hier die Möglichkeit, eine moderate Nutzung der Windenergie in Gemeinde- und Bürgerhand zu realisieren.
Wir fordern Sie auf, sich aktiv in der Gemeinde einzubringen und diese Art der Energiegewinnung mit den ökonomischen Vorteilen für unsere Gemeinde zu unterstützen. Ihre Meinung interessiert uns und nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

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