Masterplan für Kaufering

Kaufering. Wohin steuert Kaufering? Was ist zu tun, damit sich alteingesessene Kauferinger weiter wohlfühlen und Kaufering gleichzeitig neue Impulse setzt? Der grüne Bürgermeisterkandidat Andreas Keller setzt dazu auf einen Ortsenwicklungsplan, wie er bei einer Veranstaltung im Gespräch mit der zweiten Bürgermeisterin Gabi Triebel erläuterte. Bisher gebe es im Marktgemeinderat dazu keine klaren Vorstellungen. Im Dialog mit den Bürgern möchte Keller deshalb einen Masterplan entwickeln, wenn er am 4. März zum neuen Bürgermeister gewählt wird.

Schondorfs grüner Bürgermeister Alexander Herrmann unterstrich bei der Veranstaltung, Keller habe als Bauingenieur gute Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt. „70 Prozent der Aufgaben eines Bürgermeisters haben mit Bauen zu tun,“ berichtete der studierte Architekt über seine Erfahrung im Amt. Da sei es gut einen Bürgermeister zu haben, der Bauanfragen beurteilen und der Kostenexplosionen bei Bauprojekten vorgreifen könne.

Kaufering als Gemeinde im Einzugsbereiches von München müsse für bezahlbaren Wohnraum sorgen, damit ansässige Bewohner nicht von wohlhabenden Zuzüglern verdrängt werden, betonte Kandidat Keller. Deshalb möchte er in Kauferings neuen Wohngebiete für eine Mischung der Bebauung sorgen. Auch müsse dann die Infrastruktur wie Fernwärme, Kindergartenplätze und schnelles Internet weiterentwickelt werden.

Auf Fragen von Teilnehmern betonte Keller, dass er die Fernwärme mit ihrem Bio-Heizkraftwerk erhalten und ausbauen möchte. Kaufering, das erst kürzlich den Award European Energy für ihren ökologischen Umgang mit Energie erhielt, könne so weiter Vorbild bleiben.

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