Wahlprogramm 2014

Die Zukunft ist Grün

Wahlprogramm für Kaufering 2014

Grün Alternative Liste Kaufering

 

Unser Motto – Ihre Unterstützung
Vorausschauende Planung   –   Chancen nutzen   –
Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen

Wir wollen mutig das bewegen, was uns Kauferingern langfristig und nachhaltig eine gesunde Wirtschaftsstruktur und eine lebenswerte Umwelt für alle gewährleistet.
Umweltpolitik
als gesamtgesellschaftliche Politik hat mit der Nachhaltigkeit einen grünen Leitbegriff gewonnen. Nachhaltigkeit bedeutet die zukunftsfähige Verbindung von ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung. Dabei ist die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen unser zentrales Anliegen. Produktion und Konsumtion müssen so gestaltet werden, dass sie heute nicht die Lebenschancen von morgen zerstören.
Kaufering als uralter Siedlungsraum mit seinem schon vor dem Mittelalter bekannten Lechübergang hat vielen Generationen Heimat und Sicherheit gegeben. Dies wollen wir als Kauferinger Grün Alternative Liste bewahren und weiterentwickeln. Der Notwendigkeit zum ökologischen Umdenken konnten sich auch die anderen Parteien dank Grüner Politik in Kaufering nicht entziehen.
Unsere sehr aktiven Grünen Gemeinderäte sollen endlich Verstärkung erhalten, damit aus den überraschenden Beschlüssen der Mehrheitsfraktionen eine transparente Politik für die Bürger entsteht. Wir wollen die Kauferinger Bürger aktiv an der Mitgestaltung und Entscheidungsfindung beteiligen.
Unsere GAL-Schwerpunkte sind ökologisch, sozial und ökonomisch ausgewogen und ergänzen sich zu einem starken Konzept für Kaufering.
Wir wollen:
  •   Eine Grüne Baupolitik und Ortsentwicklungsplanung angehen

  •   Eine Grüne Kauferinger Wirtschafts- und Finanzpolitik betreiben

  •   Ein mehr an Demokratie erreichen

  •   Eine Grüne Energieoffensive für Kaufering durchsetzen

  •   Ein Gentechnik freies Leben in Kaufering

  •   Eine Grüne Kulturpolitik fördern

Was meinen wir damit?

 

Eine grüne Baupolitik und Ortsentwicklungsplanung
Wir von GAL wollen eine lebendige Gemeinde mit zukunftsorientierter Abdeckung der Bedürfnisse aller Bürger. Dies erfordert eine langfristige Planung der Entwicklung Kauferings hin zu eine ökologischen, ökonomisch nachhaltigen, schuldenfreien und sozialen Gemeinde.
Ein Ortsentwicklungsplan untersucht alle Bereiche des gemeindlichen Lebens mit dem Ziel einer zukunftsweisenden Gemeindegestaltung, wobei die verschiedenen Interessen (z. B. wirtschaftliche Stärkung der Gemeinde, Attraktivität, Wohnen, Verkehr, Natur, Erholung, Energie) zu einem Ausgleich zu bringen sind.
Im Rahmen des Verkehrsausschusses 2013 des GMR wurden ein Leitbild der Ortsentwicklung als Rahmenbedingungen der Verkehrsplanung skizziert. Diese sollten eigentlich in einem Ortsentwicklungsplan festgelegt sein, denn die Verkehrsmaßnahmen leiten sich aus einem umfassenden Ortsentwicklungsplan ab. Leider ist – wie fast alles in Kaufering – falsch begonnen worden. Aber anbei das Leitbild Ortsentwicklung (aus dem Protokoll AK Treffen vom 13.03.2013):
  1. ·        Kaufering hat die optimale Einwohnerzahl erreicht, ein zusätzliches Wachstum wird nicht forciert eine zusätzliche Wohnbebauung erfolgt durch innerörtliche Verdichtung und Abrundung im Innenraum – keine weitere Ausdehnung
  2. ·        Es wird kein zusätzliches Gewerbegebiet erschlossen, deshalb Ausnutzung vorhandener innerörtlicher Reserven und Verdichtungen. Die Grenzen der Nachverdichtung muss in einem demokratischen Diskussionsprozess mit Bürgerbeteiligung definiert werden.
  3. ·        Die Versorgung mit Geschäften des täglichen Bedarfs und der Dienstleistungen wird unterstützt im Rahmen des Leitbildes für die Ortsentwicklung
  4. ·        für die zunehmend alternde Bevölkerung in Kaufering wird eine geeignete Infrastruktur und betreutes Wohnen vorgesorgt
  5. ·        die Versorgung mit erneuerbarer Energie und Energieeinsparung sind Unterstützungsmaßnahmen um eine Energieselbstversorgung für Kaufering zu erreichen
  6. ·        Gehwege verbinden den vorhandenen innerörtlichen Grünzug mit den umliegenden Erholungsgebieten
Die GAL unterstütz dieses Leitbild. Wir fordern die Erstellung eines Ortsentwicklungsplanes (OEP) für Kaufering mit den folgenden Zielen:
  • Die Erschließung zusätzlicher Gewerbegebiete wird sehr kritisch abgewogen und kann nur im Rahmen der Ausnutzung vorhandener innerörtlicher Reserven und Verdichtungen erfolgen.
  • Die Grenzen der Nachverdichtung muss in einem demokratischen Diskussionsprozess mit Bürgerbeteiligung definiert werden.
  • Die Versorgung mit Geschäften des täglichen Bedarfs und der Dienstleistungen wird unterstützt im Rahmen des Leitbildes für die Ortsentwicklung
  • Für die zunehmend alternde Bevölkerung in Kaufering wird eine geeignete Infrastruktur und betreutes Wohnen vorgesorgt
  • Um die Lebensqualität zu erhöhen muss die Dreiteilung Kauferings in die Bebauungsgebiete „B17 West“ – „B17 Ost“ – Dorf aufgehoben werden. Dieser planerische Fehlgriff der Vergangenheit muss endlich durch ein optimiertes Ortsentwicklungskonzept beseitigt werden.
  • Weiterhin ist ein Bebauungsplan für die Siedlung mit dem Ziel einer geregelten Nachverdichtung ein wichtiges Grünes Anliegen. Die bereits stattfindende Nachverdichtung muss zuerst mit den Kauferinger Bürgern in einem demokratischen Klärungsprozess im Vorfeld diskutiert und Konsens erstellt werden. statt Tatsachen durch die Verwaltung schaffen.
  • Die Kauferinger Realschule wird erweitert um den stetig steigenden Realschulbedarf  zu decken.
  • Verbesserter Lärmschutz vor Klausner-Lärm in Kaufering.
  • Barrierefreie Straßen: Bordsteine für Kinderwagen- und Rollstuhlverkehr systematisch in ganz Kaufering absenken.
  • Sicherung und Weiterentwicklung des Kauferinger Wochenmarktes an zentraler Stelle
  • Bauleitplanung für eine wohnortnahe Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs (keine weiteren Einkaufszentren in der Kolpingstr.)
  • Faradabstellsatzung als Bestandteil der Bauordnungen zur Durchsetzung zukunftsorientierter Verkehrsträger aufnehmen.
  • Kaufering bunter, naturnaher und weniger Stein- und Teerwüsten, weniger Pflasterungen.
Leider sind bisher alle Anträge für einen Ortsentwicklungsplan gescheiter, aber wir werden weiter dafür kämpfen.
Kaufering hat ein Leitbild für die zukünftige Verkehrsentwicklung verabschiedet. Wir Grünen werden den Zielen dieses Leitbildes entsprechend den Verkehr in Kaufering menschenverträglich weiterentwickeln. Die Ziele des Leitbildes sind u.a.:
  • Verminderung von vermeidbarem Verkehr

  • Verkehrsverlagerung umweltfreundliche Verkehrsträger bzw. Verkehrsmittel

  • Verträgliche Steuerung und Abwicklung des unvermeidbaren Verkehrsaufkommens

Wir fordern deshalb:
  • Als wesentlicher Schwerpunkt wird die Verkehrsreduzierung der B17-alt zu einem zentralen Anliegen der Kauferinger Verkehrspolitik.

  • Der Edeka-Kreisel muss möglichst schnell für Radfahrer sicher passierbar werden.

  • Der Individualverkehr muss so gelenkt werden, dass die Lärmlasten reduziert aber auch gerecht verteilt werden.

  • Umgehende Einführung der Tempo-30- Zonen. Damit verbunden die Einführung  der flächendeckenden „Rechts vor Links“-Regelung. Der Radverkehr wird aus Sicherheitsgründen auf die verkehrsberuhigten Straßen verlegt.

  •  beim Fluglärm (Zivil und Militär) auf Senkungen bzw. Vermeidung hinwirken

  •  Verbesserungen der Busanbindungen im Rahmen eines landkreisweiten ÖPNV-Konzeptes anstoßen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis, insbesondere von Kaufering an das Landsberger Kreiskrankenhaus.

  • Realisierung sicherer Schulwege der Kinder aus dem Dorf zur Realschule am Kreisel Viehweideweg.

Finanzpolitik: ein schuldenfreies Kaufering ist möglich
Grüne nachhaltige Finanzpolitik setzt auf die Befähigung breiter Bevölkerungs-schichten, einen angemessenen Beitrag zu den Gemeindefinanzen zu leisten. Ziel ist es alle Ausgaben unter langfristigem Gesichtspunkt durch Einnahmen zu decken.
Die GAL Kaufering hat durch ständig aktuelle Nachweise auf den problematischen Finanzstatus der Marktgemeinde hingewiesen. Dadurch ist ein Bewusstseinswandel aller Parteien eingetreten, die nach und nach nun auch das Problem erkannten, das bei der inzwischen erreichten Schuldenhöhe von mehr als 40 Mio. € eine nachhaltige Zukunftsentwicklung in Kaufering gefährdet ist. Das gilt es zu korrigieren. Wichtig vor allem ist die Transparenz aller Zahlen, nichts unter den Teppich kehren.
Viele Gemeinden in Bayern sind bereits schuldenfrei. Diese Gemeinde haben mehrere Elemente zur Kostensenkung und Einnahmesteigerung umgesetzt. Aber zu aller erst wurde ein langfristiger Finanzplan erstellt um transparent alle Kosten und zukünftig notwenige Ausgaben zu erfassen.
Finanzplanung:
  • Wir brauchen einen langfristigen Finanzplan der uns hilft in Kaufering schuldenfrei und damit handlungsfähig zu werden. Dazu ist notwendig u. a. alle langfristigen Abschreibungen aufzulisten  und einen 10jährigen Finanzplan zu erstellen, um heute die Rücklagen für morgen zu gewährleisten. Jede Investition muss eine Priorität erhalten, um transparent Dinge die zu finanzieren sind, zu planen. Die gezielte Investitionsplanung ist an den Prioritäten ausrichten. Sicherung der Substanzerhaltung ist hier der wichtigste Leitgedanke und es werden keine neuen Risiken eingegangen. Grundstückserlöse werden konsequent in die Rücklagen geplant und nicht für kurzfristige Ausgaben verplant.

  • Einführung des Bürgerhaushaltes als wesentlicher Bestandteil der Haushaltsplanung.

  • mehr Transparenz über die wirtschaftliche Situation des Marktes im Gemeinderat und für die Öffentlichkeit: der Gemeindehaushalt wird einfach verständlich mittels z. B. Kuchendiagrammen im Internet veröffentlich.

  • frühzeitige Bürgerbeteiligung vor den Entscheidungen im Gemeinderat bei wichtigen Investitionen

Kostensenkung
  • Einführung einer Schuldenobergrenze entsprechend unseres Antrages.

  • Sparen ist dort angesagt, wo es notwendig ist, alle freiwilligen Leistungen auf ein finanzierbares Maß zurück zu führen. Jede Anforderung eines Vereines, der Kirche, der Sozialträger wird genau geprüft. Erst wenn glaubhaft nachgewiesen wurde, dass eine ernsthafte und nicht durch den Sachträger verursachte Kostenunterdeckung vorliegt, kann der Gemeinderat Zuschüsse auf Kreditbasis bewilligen.

  • Die Verwaltung als Sachkenner der Aufgaben wird aufgefordert jährliche Einsparungen im Verwaltungshaushalt zu realisieren.

  • Die GAL fordert die Bauaktivitäten der Gemeinde in eine eigene GmbH umzuwandeln. Hierdurch können erhebliche Einsparungen erzielt werden.

  • Keine Veräußerung unseres „Tafelsilbers“ zur Finanzierung von Investments. Das gehört der kommenden Generation.

  • Gutachten von anerkannten Wirtschaftsprüfungskanzleien vor Großinvestitionen (ab 0,8 Mio. € ) über Rentabilität, Risiken und Folgekosten zwingend in der Gemeindesatzung vorschreiben (kein neues Nahwärmedebakel, …)

Einnahmesteigerung:
  • Die GAL wird dort investieren, wo nachhaltig positive Erträge erwirtschaftet werden.

  • Wir investieren auch dort, wo eine erzielbare Kostensenkung das Investment überschreitet. Dies sollte sich nach 3 – 5 Jahren rechnen.

  • Die kostendeckenden Einrichtungen müssen auf eine tatsächlich höhere und nachhaltige Kostendeckung ausgerichtet werden.

Mehr Demokratie wagen
Ein moderner Politikstil ist geprägt durch einen Umgang „auf Augenhöhe“. Wir nehmen die Kauferinger in ihren Anliegen, Sorgen und Nöten ernst. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in den Entscheidungen der Verwaltung und des Marktgemeinderates wieder finden. Entscheidungen müssen durch umfassende Informationen und Argumenten klar darlegen werden. Dies schafft ein neues Miteinander. Transparenz gegenüber der Bevölkerung ist für uns Grüne unabdingbar für einen modernen, demokratischen Politikstil.
Wie wird das geschehen:
  • Über offene Arbeitskreise, die entsprechend des Bürgerwillen gegründet werden und in denen in der Mehrheit Bürger mitarbeiten aber auch die Verwaltung und externe Fachexperten unterstützen, können Kauferinger Bürger künftig ihre Vorschläge in den kommunalpolitischen Prozess mit einbringen. Es wird ein bestimmter Finanzbetrag für die Betreuung der Arbeitskreise eingestellt. Nach dem Vorbild der Gemeinde Weyarn (südlich von München) werden die Arbeitskreise durch die Verwaltung betreut (Planung, Einladung, Protokolle, usw.). Ein funktionierendes Team findet meistens bessere Lösungen als Einzelkämpfer. Das bedeutet nicht, dass dem Marktgemeinderat die Entscheidungen abgenommen werden. Dieser bleibt immer die letzte Entscheidungsinstanz.

  • Die Transparenz der Vorgänge in der Verwaltung muss verbessert werden. Es werden alle Unterlagen öffentlich zugängig gemacht (außer es sprechen juristische Gründe dagegen). Die Verwaltung ist zur Auskunft verpflichtet.

  • Wir fordern einen offenen Politikstil und mehr Bürgerbeteiligung. Nur dann wird ein neues Miteinander im Markt Kaufering entstehen, so dass Kaufering wieder mehr zusammenwachsen kann.

  • Fachliche und faire Debatten in der politischen Auseinandersetzung. Dazu gehört:

  • Reduzierung der geheimen Gemeinderatssitzung auf eine absolut notwendige Minimum und damit Schaffung von mehr Transparenz in der Gemeindepolitik.

  • Bereitstellung von Unterlagen zu Themen der Gemeinderatsitzung spätestens zwei Wochen vor der Sitzung.

  • Fortführung der Agenda 21 in Kaufering mit dem Ziel alle Bürger, Organisationen und Gruppen in einem lebhaften, offenen und zielgerichteten Gestaltungsprozess der Kauferinger Gemeindeentwicklung teilhaben zulassen.

  • Umsetzung der wichtigsten Ergebnisse der Agenda 21 Aktivitäten

Eine lebendige Demokratie setzt nicht nur das Recht auf Teilhabe, sondern auch die Möglichkeit dazu voraus. Dafür muss Politik die Voraussetzungen schaffen. Deshalb stehen die Bürger- und Menschenrechte im Zentrum unserer Politik. Dies beginnt in der Kauferinger Gemeindepolitik mit vielen noch unbedingt notwendigen Schritten.
Die Energieoffensive der GAL für Kaufering:
Kaufering soll eine energie-autarke Gemeinde werden. Dies bedeutet dass wir soviel Energie erzeugen wie wir auch verbrauen. Und dies auf einem möglichst geringen Niveau. Das ist das langfristige Ziel unserer Energiepolitik für Kaufering. Um dies zu erreichen sind vielen Maßnahmen notwendig. Diese bestehen im Wesentlichen aus einem Energiesparförderprogramm und einem Klimaschutzprogramm für Kaufering.
 
  • Alle gemeindlichen und sonstigen öffentlichen Bauten müssen endlich  energieoptimiert werden

  • Zusätzliche Förderungen für private Wärmeschutzmaßnahmen insbesondere im Althausbestand für Bauten vor 1999

  • Förderung für Energieeffizienzanalysen, durchgeführt von fachlich kompetenten Institutionen oder Energieberatern und der daraus abgeleiteten Maßnahmen.

  • Förderung bei Umstellung der Energieanlagen auf einen effizienten und umweltverträglichen Betrieb

  • Dezentrale Mini-BHKW’s  auch in privaten Haushalten fördern

  • Wir wollen eine Ausweitung des gemeindlichen Förderprogramms für Energieeinsparungen, das den Namen auch verdient (mit Einbeziehung aller staatlichen Hilfen)

  • Wir wollen eine stets aktuelle und umfassende Energiespar–Homepage im Kauferinger Internet Auftritt

  • Aufnahme ökologischer Kriterien (u.a. Hausdachausrichtung) in neue Bebauungspläne oder bei Änderung vorhandener Bebauungspläne (Passivhäuser sind unser Ziel)

  • Nutzung der Solarenergie auf jedem Hausdach (Kauferinger Hausdachinitiative)

  • Förderung des Umstieges zu alternativen Energieversorgern durch Energieberatungssprechstunden im Gemeindeamt

  • Optimierung des vorhandenen BHKW-Netzes in Kaufering zur Erzielung kurzer Einspeiseentfernungen zum Letztverbraucher

  • Ein Geothermieverbund mit Landsberg für die Nahwärme

  • Der Markt Kaufering geht mit gutem Beispiel bei allen gemeindeeigenen Bauten voran und gewährt für die privaten und gewerblichen Bauten eine gezielte Anschubfinanzierung.  Je effizienter desto höher die Förderung, damit die Amortisationszeit interessant wird.

  • Wichtig ist auch die Einsparung im persönlichen laufenden Verbrauch.

  • Ortsbusse und Gemeindefahrzeuge nur mit Gasantrieb zulassen

Energiesparen und Umstieg auf sichere und umweltfreundliche Energiequellen geht jeden Kauferinger an. Wir von GAL glauben, dass bei intensiver und effektiver Umsetzung der heute verfügbaren Techniken, die 40 % Reduktion bei CO² schneller zu schaffen ist. Wir wollen damit die Zukunft unserer Kinder sichern, aber auch zukunftsträchtigen Handwerksbetrieben neue Chancen auf dem Markt eröffnen.
Eine grüne Sozial-, Familien- und Jugendpolitik für alle Kauferinger
Wir wollen eine emanzipatorische Sozialpolitik gegen Ausgrenzung, Abstieg und Armut. Ein Miteinander der Generationen und gleichberechtigte Lebenschancen sind unser Ziel. Der zu erwartende demografische und soziale Wandel infolge von niedrigen Geburtenraten und steigender Lebenserwartung stellt die Gesellschaft dabei vor große Herausforderungen. Er kann nur durch eine gemeinsame Gestaltung durch Jung und Alt gelingen. Alternden Bürgern muss den Verbleib in Kaufering erleichtert werden. Nichts ist tröstlicher als zu wissen, auch im Alter ist Kaufering mein Wohnort.
Deshalb wollen wir von der GAL mehr Miteinander.
  • Wir unterstützen die dezentrale Unterbringung der Asylbewerber im Landkreis Landsberg und in Kaufering. Deshalb werden wir uns auch weiterhin für die umfassende Integration und Unterstützung der Asylbewerber in Kaufering einsetzen.

  • Für unsere älteren Mitbürger ein Wohnen in Kaufering auch im Alter bezahlbar machen und „Betreutes Wohnen“ für alle Sozialschichten in ausreichendem Maße ermöglichen.

  • Bezahlbarer Wohnraum für Familien schaffen

  • In der Bevölkerung für die Altenbetreuung und das „Betreute Wohnen“ freiwillige Helfer oder Paten aktiv anwerben

  • Betreuungsangebot noch stärker auf die Jugendgruppen im Jugendhaus ausrichten und damit die Ausstrahlung und Attraktivität vom Jugendhaus durch aktivierende und pfiffige Veranstaltungen stärken.

  • Zudem eine Dependance zum Jugendhaus in Form eines selbstverwaltenden Schülercafes im Hauptort schaffen, z. B. Schülercafe in der alten Sportgaststätte einrichten.

  • Sponsoren für das Jugendhaus akquirieren, Persönlichkeiten in die Jugendarbeit und Jugendbetreuung einbeziehen.

  • Langfristige Sicherung des Wochenmarktes durch die Gemeinde und Erhöhung der Anzahl der Marktage in der Woche.

  • Grünen Aktion: „Jung gebliebene Alte helfen in Kaufering den älteren Alten“ und die Gemeinde fördert die notwendigen Ausbildungsmaßnahmen

  • Flexible Kinderbuchungszeiten auf Kinderhorte ausdehnen: das bedeutet ein flexibles Kinderbetreuungsangebote in allen Altersgruppen.

  • Ferienangebote für Kinder in Kaufering auf alle Ferien ausdehnen.

  • Öffnung der Kaufering Nachmittagsbetreuung in der Hauptschule auf alle Schüler (auch für Realschüler / Gymnasiasten)

  • Konsumzwangfreier Treffpunkt mit Raumangebot und Infrastruktur für Parteien- und Organisationen bereitstellen.

  • Kauferinger Tafel einrichten: für einkommensschwache Kauferingern Bürger, die auch die Fahrt nach Landsberg nicht finanzieren können.

  • Soziale Brennpunktarbeit: und dort z.B. Überarbeitung von Kinderspielplätzen

  • Angebot einer preiswerten Mittagsmahlzeit für einkommensschwachen Bürger z. B. in Familienbegegnungsraum

  • Ein gentechnikfreies Leben in Kaufering

Landwirtschaft
Agro-Gentechnik, Biopiraterie und Saatgutmonopole gefährden weiterhin weltweit die Vielfalt und Si­cherheit unserer Nahrungsgrundlage. Deshalb ist es richtig, dass sich die Mehrheit der Verbraucher*innen und Landwirt*innen  gegen Gentechnik auf dem Teller und auf dem Acker wehren. Wir GRÜNEN unterstützen Sie und nehmen die Menschen ernst. Wir GRÜNE wollen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel – weder in Kaufering, im Landkreis noch sonst wo.
  • Als Vorsorge für unser aller Zukunft möchten wir eine Gentechnik freie Bewirtschaftung auf Kauferinger Fluren und Gemeindebesitz.

  • Die Gemeinde erlässt für alle gemeindeeigenen landwirtschaftlichen Flächen ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Organismen in allen Pachtverträgen.

  • Die Gemeinde soll aktiv werden und ein vertragliches Bündnis aller landwirtschaftlichen Grundbesitzer in Kaufering anstoßen, um das Ziel „Kaufering soll gentechnikfreie Zone werden“ zu erreichen.

  • Die Verwaltung der Gemeinde Kaufering soll dahingehend aktiv werden, dass sie unsere Nachbargemeinden Igling, Landsberg,  Penzing , Weil, Scheuring und  Hurlach  über die Punkte 1 und 2 informiert.

  • Die Gemeinde setzt ich aktiv für ein Bündnis aller Verbände, Parteien und Organisationen für eine Gentechnik freie Landwirtschaft und ein Gentechnik freie Lebensmittel in Kaufering und dem Landkreis ein.

  • Für eine Agrarwende hin zu naturverträgliche Landwirtschaft und gesunden Lebensmitteln.

Grüne Kulturpolitik in Kaufering
Kauferinger Kulturpolitik muss sich für die Pluralität der Lebensstile öffnen und die Verallgemeinerung einer vermeintlichen Leitkultur zu Lasten anderer verhindern. Gerade für die heranwachsende Generation sind frühe und intensive Begegnungen mit Kultur und Kunst und das Erfahren von Toleranz, Neugier und Selbstvertrauen in die eigene Kreativität von herausragender Bedeutung. Dafür muss Politik die Voraussetzungen schaffen.
  • Weitere Kauferinger Partnergemeinde im Ausland finden um den internationalen, kulturellen Austausch in Kaufering zu fördern. Initialisierung durch die Gemeinde unter Einbeziehung der Kauferinger Vereine und Schulen.

  • Begegnung der Jugend mit Insassen des Kauferinger KZ um die Aufklärung über das Nationalsozialistische Unrecht zu fördern.

  • OpenAir Kino Kaufering wieder einrichten. Man könnte im Rahmen der Realschule ein Atrium einrichten, das auch als Kino genutzt werden kann.

Ortsvorstand Kaufering                            Patrick Heißler
Bündnis 90 / Die Grünen                     email: